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FRANZISKA
NÖSSING

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No one is illegal at the beach

Risographie
2022



In No one is illegal at the beach verarbeitet Franziska Nössing die Allgegenwärtigkeit von Ausschluss und Exklusion. Der Strand ist ein wundervoller Ort, ein Ort der Entspannung, der Erholung, des Urlaubs, der Freiheit. Doch für viele ist er vor allem ein Zufluchtsort.
“Die Flüchtlingskrise im Mittelmeer hat sich nicht in Luft aufgelöst, auch wenn derzeit andere Dinge wie Covid-19 oder der furchtbare Krieg in der Ukraine mehr in unser Blickfeld gerückt sind. 1.589 Menschen werden nach dem Stand der UNO-Flüchtlingshilfe 2021 vermisst oder sind verstorben. 107.648 sind an den Stränden Europas angekommen und warten nun auf unsere Hilfe. Die Frage, die wir uns stellen sollten, ist, ob wir es schaffen können, den Strand für geflüchtete Menschen von einem Zufluchtsort in einen Ort der Freiheit zu verwandeln.”
Eine weitere Ebene der Exklusion, die Nössings Arbeit anspricht, ist jene des Hundeverbots an vielen Stränden. Hunde lieben den Strand, genau wie wir. Er ist auch für sie ein Ort der Freiheit.
Ziel dieser Arbeit ist es, den Strand als Ort der Freiheit anzuerkennen und dort niemanden auszugrenzen. Im Sinne dessen, wird auf John Lennon’s Song “Imagine” (1971) verwiesen.


@f_wie_rosa